Kurze Antwort
Zu PST-Zeiten bestand etwa jeder dritte Testteilnehmer: Von rund 200.000 Bewerbungen im Jahr 2012 erhielt etwa 1 % ein Offer. Heute schreiben jedes Jahr etwa 300.000 Kandidaten McKinsey Solve, und Vorbereitungsanbieter schätzen, dass 20-30 % ins Interview kommen. McKinsey veröffentlicht keine offiziellen Bestehensquoten, jede Zahl zu einer einzelnen Stufe ist also eine Schätzung.
Das Wichtigste in Kürze
- Rund 200.000 Menschen bewarben sich 2012 bei McKinsey, und etwa 1 % erhielt ein Offer, wie ein Interviewporträt von 2013 berichtete.
- Zu PST-Zeiten bestand nach meiner Schätzung etwa ein Drittel der Testteilnehmer.
- Rund 300.000 Kandidaten am Anfang ihrer Karriere schreiben jedes Jahr Solve, und Vorbereitungsanbieter schätzen, dass 20-30 % weiterkommen.
- Sobald du die erste Interviewrunde erreichst, verbessern sich deine Chancen im Vergleich zur Bewerbungsphase um eine Größenordnung.
Die kurze Antwort: Etwa jeder Dritte bestand den PST
McKinsey hat für den Problem Solving Test nie Bestehensquoten veröffentlicht. Meine Schätzung, aus eigener Erfahrung und aus den Kandidaten, die ich gecoacht habe, lautete: Etwa ein Drittel der PST-Teilnehmer bestand, zwei Drittel fielen durch. Über den gesamten Auswahltrichter erhielt rund 1 % der Bewerber ein Offer.
Der PST ist inzwischen abgeschafft. McKinsey setzt Solve ein, ein spielbasiertes Online Assessment, und die Zahlen sind gewachsen. Rund 300.000 Kandidaten am Anfang ihrer Karriere schreiben Solve jedes Jahr, und Vorbereitungsanbieter schätzen, dass 20-30 % weiterkommen.
Der Trichter 2012: 200.000 Bewerbungen, etwa 1 % Offers
In einem Porträt und Interview mit Dominic Barton, damals Managing Director von McKinsey, berichtete Management Today im Juli 2013, dass sich im Vorjahr etwa 201.000 Menschen auf rund 2.200 Stellen beworben hatten. Das sind knapp 1 %.
Rechnet man davon zurück, sah der Trichter zu PST-Zeiten so aus. Nur die erste und die letzte Zahl wurden berichtet; die mittleren Stufen sind meine Schätzungen.
| Stufe (2012, PST-Zeit) | Kandidaten | Anteil der Bewerber | Grundlage |
|---|---|---|---|
| Bewerbungen | ~200.000 | 100 % | Berichtet (Interview 2013) |
| Zum PST eingeladen | ~65.000 | ~33 % | Meine Schätzung: etwa zwei Drittel nach dem Lebenslauf abgelehnt |
| PST bestanden | ~21.000 | ~10 % | Meine Schätzung: etwa ein Drittel der Teilnehmer bestand |
| Offers nach zwei Interviewrunden | ~2.100-2.200 | ~1 % | Berichtet (Interview 2013) |
Das Muster ist klar. Lebenslauf-Screening und PST zusammen siebten etwa 90 % der Bewerber aus. Von denen, die die erste Case-Runde erreichten, bekam etwa jeder Zehnte am Ende ein Offer.
Der Trichter 2026: 300.000 Solve-Teilnehmer
McKinsey schickt heute die meisten Bewerber für Einstiegspositionen in der Beratung zu Solve, oft kurz nach der Bewerbung. Laut Vorbereitungsanbietern, die sich auf einen Blogbeitrag von McKinsey berufen, schreiben jedes Jahr etwa 300.000 Kandidaten den Test. Zahlen für die einzelnen Stufen veröffentlicht McKinsey nicht, die Tabelle unten ist also eine illustrative Schätzung.
| Stufe (2026, Solve-Zeit) | Kandidaten | Anteil der Solve-Teilnehmer | Grundlage |
|---|---|---|---|
| Schreiben Solve | ~300.000 | 100 % | Berichtet (McKinsey-Blog, über Vorbereitungsseiten) |
| Erreichen die erste Interviewrunde | ~60.000-90.000 | 20-30 % | Schätzung von Vorbereitungsanbietern |
| Erreichen die Finalrunde | ~15.000-30.000 | 5-10 % | Meine Schätzung |
| Offers | einige Tausend | ~1-2 % | Meine Schätzung |
Zwei Punkte fallen auf. Erstens hat Solve das Screening nach vorn verlagert: Mehr Menschen schreiben den Test, und ein Teil der Auswahl, die früher über den Lebenslauf lief, passiert jetzt im Spiel. Zweitens haben sich die Chancen insgesamt nicht verbessert. Ein Offer bleibt für einen durchschnittlichen Bewerber ein Ergebnis mit 1-2 % Wahrscheinlichkeit.
Stephans Hinweis: Diese Tabellen beschreiben den durchschnittlichen Bewerber. Wer sich ernsthaft vorbereitet hat, ist kein Durchschnitt. Als ich Studierende auf den PST vorbereitet habe, lag die Bestehensquote bei denen, die zwei vollständige Übungstests auf Zeit absolviert hatten, weit über einem Drittel.
Warum die Schätzungen je nach Quelle abweichen
Online findest du Bestehensquoten für Solve zwischen 20 % und über 40 %. Drei Faktoren erklären die Spanne.
- Büro und Rolle. Umkämpfte Büros und generalistische Consulting-Rollen scheinen eine höhere tatsächliche Latte anzulegen als weniger gefragte.
- Volumen im Zyklus. Wenn ein Büro in einem Jahr weniger Leute einstellt, steigt die tatsächliche Schwelle.
- Wer berichtet. In Umfragen von Vorbereitungsseiten sind gut vorbereitete Kandidaten überrepräsentiert, und die bestehen häufiger als der Durchschnitt.
McKinsey veröffentlicht keine dieser Zahlen. Nutze die Spannen in diesem Artikel als Größenordnungen für deine Planung und begegne jeder einzelnen präzisen Prozentzahl mit Skepsis.
Wie du diese Chancen liest
Trichterzahlen wirken oben entmutigend und weiter unten ermutigend. Daraus folgen drei Schlüsse.
- Der Test ist der breiteste Filter, den du selbst beeinflusst. Dein Lebenslauf ist durch deinen Werdegang teilweise festgelegt. Dein Testergebnis hängt stark von der Vorbereitung ab.
- Die Chancen im Interview sind viel besser. Sobald du die erste Runde erreichst, konkurrierst du pro Offer mit vielleicht zehn anderen statt mit hundert.
- Bewirb dich breit. Bei so geringen Chancen bei jeder einzelnen Firma bewirbst du dich im selben Zyklus bei McKinsey, BCG, Bain und starken Beratungen aus der zweiten Reihe. Ihre Online Assessments unterscheiden sich; siehe BCG Potential Test und die aktuellen Assessments von BCG.
Was dich vom Durchschnitt zum wahrscheinlichen Erfolg bringt
Die Kandidaten, die ich zuverlässig bestehen sah, hatten ein paar Gewohnheiten gemeinsam:
- Sie kannten das Format vorher. Für Solve lies der McKinsey-Test 2026 und die Solve-Seite von McKinsey selbst.
- Sie übten datenlastige Aufgaben auf Zeit, bis sich das Lesen von Abbildungen wie Routine anfühlte.
- Sie analysierten jeden Fehler nach Art (Lesen, Rechnen oder Ziel) und behoben zuerst die schwächste Art.
- Sie hielten den Testtag ruhig: ein stiller Raum, stabiles Internet, keine Ablenkungen.
Zur Frage nach der Grenze siehe die Bestehensgrenze beim PST, und falls du in der größeren Gruppe landest, lies was passiert, wenn du durchfällst.
Ein praktischer Weg, deine Chancen zu verbessern
Übung mit schriftlichen Cases auf Zeit ist einer der effizientesten Wege, deine persönliche Bestehensquote zu verschieben. The Second Key to the PST (auf Englisch und Niederländisch) ist ein zweiter vollständiger Übungstest mit 26 Fragen, neuen Business Cases und einem ausführlichen Lösungsteil. Ich habe ihn für den PST geschrieben, den McKinsey abgeschafft hat, und er trainiert dasselbe Lesen, Rechnen und Herausarbeiten des Ziels, das Solve und Case Interviews belohnen. Siehe die Seite zu The Second Key to the PST und mach dann mit dem Leitfaden zum McKinsey Case Interview für die folgenden Runden weiter.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent der Kandidaten bestanden den McKinsey PST?
McKinsey hat das nie veröffentlicht. Meine Schätzung aus dem Coaching von Kandidaten und aus Gesprächen mit Recruitern lag bei etwa einem Drittel. Rund zwei von drei Teilnehmern fielen also durch.
Wie hoch ist die Bestehensquote bei McKinsey Solve?
McKinsey veröffentlicht keine. Vorbereitungsanbieter schätzen, dass 20-30 % der Teilnehmer weiterkommen. 70-80 % scheiden also aus.
Wie viele Bewerbungen erhält McKinsey pro Jahr?
Für 2012 wurden etwa 200.000 berichtet. Heute schreiben jedes Jahr rund 300.000 Kandidaten am Anfang ihrer Karriere Solve, wie aus einem Blogbeitrag von McKinsey berichtet wird, und die Gesamtzahl der Bewerbungen liegt wahrscheinlich höher.
Wie viel Prozent der Bewerber bei McKinsey erhalten ein Offer?
Für 2012 wurde etwa 1 % berichtet. Aktuelle Zahlen werden nicht veröffentlicht, und Schätzungen von 1-2 % der Bewerber sind weiterhin üblich.